Bitte keine Blumen, sondern befördern.

It’s International Women’s Day! Dieses Jahr wünsche ich mir (wie immer) für alle Frauen, keine Blumen oder Beifall, sondern eine anstehende Beförderung. Schließlich ist es genau das, was uns weiterbringt. Gesellschaft, Politik und Unternehmen müssen endlich etwas gegen die fehlende Gleichberechtigung tun. Es müssen endlich Maßnahmen, wie z.B. Beförderungen, ergriffen werden. Mit Reden ist es nicht mehr getan. Genau dafür steht der International Women’s Day für mich. 

Female Empowerment ist keine Ideologie oder Genderwahrn, sondern steht für gleichberechtigte Teilhabe. In was für einem Umfeld wollen wir leben?

Für echte Gleichberechtigung brauchen wir Beförderungen und keine bloße Frauenförderung. Frauen sind schon stark genug. Es müssen nur bessere Umgebungen geschaffen werden, damit Frauen sich frei entfalten können. Zwar gibt es heute (soweit) keine geschlossenen Türen mehr, aber immer noch gläserne Decken für Frauen. Wir brauchen endlich echte Gleichberechtigung. Gleichberechtigung besteht zwar auf dem Papier, ist aber noch nicht in allen Köpfen dieser Welt angekommen. Immer noch gibt es viele Stereotypen.

Es geht auch nicht darum, dass plötzlich nur noch Frauen befördert werden. Vielmehr müssen die gleichen Beförderungs- und Entwicklungsvoraussetzungen geschafft werden, um eine gleichberechtigte Teilnahme wirklich zu ermöglichen.

Gleichberechtigung ist kein Ziel nur für Frauen, sondern auch für Männer. Vielmehr für die ganze Gesellschaft. Nur gemeinsam kann echte Gleichberechtigung Wirklichkeit werden. Alle profitieren von einer gerechteren Welt. Wem diese Idee noch nicht reicht, im Folgenden ein paar Fakten:

Was bringt das Unternehmen, Gesellschaft und Politik?

Eine Studie der Boston Consulting Group aus dem Jahr 2020 für die Top 100 an der Börse notierten Unternehmen in Deutschland hat gezeigt, dass 

  • 9 % höhere Gewinnmargen und 
  • 20 % mehr Umsatz

erreicht wurden, je diverser eine Führung aufgestellt ist (insbesondere im Vergleich zu männerdominierten Teams). 

Das gleiche haben auch andere Studien, z.B. von McKinsey und EY, gezeigt: Ein Frauenanteil von mindestens 30 % in den wichtigsten Entscheidungsgremien führt zu einer höheren Leistung der Organisation als Ganzes, da Frauen und Männer sich in ihren Fähigkeiten ergänzen.

Warum 30 %?  Weil ab dann eine Person nicht mehr rein als das Geschlecht gesehen wird und dies nicht mehr als Besonderheit heraussticht.

Gründe:

  • verschiedenes Wissen
  • verschiedene Blickwinkel und Lebenserfahrungen
  • eine vielfältigere Diskussionskultur bringt mehr Innovation und Fortschritt, z.B. Frauen achten regelmäßig mehr darauf, dass jedes Teammitglied zu Wort kommt und zügeln zu vorlaute Teammitglieder

Der Erfolg liegt hauptsächlich in den unterschiedlichen Kommunikationsarten von Männern und Frauen. Die verschiedenen Perspektiven und Arbeitsweisen führen zu effizienteren Prozessen und damit zu mehr Erfolg als bei homogenen Teams.

Diversität ist damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und ein Muss für Unternehmen, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Nicht nur weil es gerade in Trend ist. Diversität ist ein Wettbewerbsvorteil. Daher legen auch Investoren immer mehr Wert auf einen hohen Frauenanteil im Management, weil hierdurch der Umsatz gesteigert werden kann.

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